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Literatur

  • Holger Bleich: Bosse der Fasern. Die Infrastruktur des internet. In: c't 7/2005, S. 88-93 (21. März 2005)
  • Ch. Meinel, H. Sack: WWW- Kommunikation, internetworking, Web-Technologien. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 2004.


Aufbau und Struktur

Die Struktur des internets (WAN, MAN, LAN)

Das internet besteht unter anderem aus:.

  • Firmennetzwerken, über welche die Computer einer Firma verbunden sind,
  • Providernetzwerken, an die die Rechner der Kunden eines internet-Providers angeschlossen sind und
  • Universitätsnetzwerken.

An internet-Knoten werden die verschiedenen Netzwerke über leistungsstarke Verbindungen (Backbones) miteinander vernetzt. Ein solcher internet-Knoten kann prinzipiell beliebig viele Netzwerke miteinander verbinden. Am DE-CIX in Frankfurt am Main, dem größten Internet-Knoten Deutschlands, sind es beispielsweise mehr als hundert Netzwerke.

Diese geplante Dezentralität wurde jedoch auf der administrativen Ebene des internet nicht durchgängig eingehalten.Da das ARPANET als dezentrales Netzwerk möglichst ausfallsicher sein sollte, wurde schon bei der Planung beachtet, dass es keinen Zentralrechner, keinen zentralen internet-Knoten sowie keinen Ort geben sollte, an dem alle Verbindungen zusammenlaufen. Die Internet Corporation for Assigned Names and numbers (ICANN), die zuständige Organisation für die Pflege der Zuordnung von IP-Adressen auf domain-Namen, untersteht wenigstens indirekt dem Einfluss des US-Wirtschaftsministeriums und unterhält Root-server in zahlreichen Ländern. Um den Einfluss der Vereinigten Staaten auf das domain Name System einzugrenzen, wurde das freie Open Root server network aufgebaut.

Deshalb hat der Ausfall einer physikalischen Verbindung im internet meistens keine schwerwiegenden Auswirkungen, sondern kann durch die verwendung alternativer Kommunikationswege ausgeglichen werden. Dabei können zwei hintereinander versandte Datenpakete beziehungsweise eine Anfrage und die Antwort je nach Auslastung auch verschiedene Kommunikationswege durchlaufen. Erst bei der tatsächlichen Datenübertragung wird entschieden, welcher Weg benutzt wird. Für die Kommunikation zwischen zwei Nutzern des internets existieren meistens mehrere mögliche Kommunikationswege.Die netzartige Struktur sowie die Heterogenität des internets sorgen für eine sehr hohe Ausfallsicherheit.

Auf diese Rechner kann aus dem internet nicht direkt zugegriffen werden, was meistens zwar aus Sicherheitsgründen erwünscht ist (siehe auch: Firewall), aber auch einige Nachteile hat. Die einzelnen Arbeitsplatzrechner erhalten dabei meistens eine private IP-Adresse, die per NAT maskiert wird. Firmen oder staatliche einrichtungen sind häufig per Standleitung mit dem internet verbunden.Privatpersonen greifen auf das internet entweder über einen Schmalband- (zum Beispiel per Modem oder ISDN) oder Breitband-Zugang (zum Beispiel DSL oder Kabelmodem) eines Internet-Providers zu, siehe auch Internet by Call.




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